Riester-Rente

WARUM sich seiner Zukunft nicht bereits jetzt sicher sein und den Lebensabend voll und ganz genießen können?

 

Viele Menschen arbeiten ihr Leben lang hart, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ihre Rechnungen zu bezahlen und für die Familie zu sorgen. Dabei leistet ein Großteil einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft. Nach jahrzehntelanger Arbeit möchte man meinen, sei der eigene Ruhestand wohl verdient. Man sollte seinen Lebensabend genießen und sich in der Gewissheit wiegen dürfen, dass für einen gesorgt ist, oder nicht?

Doch vielen Menschen ist kein ruhiger Ruhestand vergönnt – es ist ihnen kaum möglich, da sie von Geldsorgen geplagt sind.

Leider ergeht es heutzutage nicht wenigen Pensionierten so. Viele glauben, die Rentenbeiträge, die vom Arbeitgeber  in die staatliche Rentenkasse eingezahlt werden, reichen aus, um im Alter zurechtzukommen. Dies ist spätestens seit der Beitragssenkung der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2002 nicht mehr der Fall.

 

 

Viele beschäftigen sich zudem erst dann richtig mit ihrer Altersvorsorge, wenn es bereits zu spät ist.

Wer seinen wohlverdienten Lebensabend frei von finanziellen Engpässen und Sorgen gestalten möchte, sollte sich einmal mit der Riester-Rente auseinandersetzen.

Die Riesterrente oder auch geförderte Altersvorsorge.

Was genau ist die Riester-Rente und warum wurde sie eingeführt?

Die Riester-Rente unterstützt Arbeitnehmer und Beamte bei der privaten Altersvorsorge. Im Jahr 2002 beschloss die Regierung, den Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung zu senken. Der Hintergrund war, den Beitrag auch für die jüngeren Generationen bezahlbar zu machen. Dies scheint für diese gegenwärtig eine Entlastung zu sein, auf lange Sicht jedoch, kann ihnen diese Beitragssenkung zum Verhängnis werden.

Spätestens seitdem ist es ratsam, neben den staatlichen Rentenbeiträgen, auch in eine private oder betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Dazu unterstützt der Staat seit mehr als 15 Jahren Vorsorgesparer mit einer Riester-Rente in Form von Zulagen und Steuervorteilen.

Bereits mit kleinen monatlichen Beiträgen ist es möglich, sich finanziell für den eigenen Ruhestand abzusichern.

Varianten der Riester-Rente:

Bei der Riester-Rente lässt sich zwischen verschiedenen Vertragsformen wählen:

Welcher Sparvertrag am besten zu Ihnen passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. wie viele Jahre Sie noch bis zur Rente haben oder ob Sie vorhaben, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen.

Darum könnte sich eine Riester-Rente lohnen:

  • Förderung der Vorsorgepläne durch den Staat durch Bezuschussung in Form von Zulagen
  • die jährliche Grundzulage pro Person kann 175 Euro betragen
  • die jährliche Kinderzulage kann (für bis Ende 2007 geborene Kinder) 185 Euro oder (für ab 2008 geborene Kinder) 300 Euro betragen
  • Steuervorteile (Die Höhe Ihres Steuervorteils hängt von Ihrem Einkommensteuersatz ab.)

Wer darf riestern, für wen ist diese Form der Altersvorsorge geeignet und für wen ist sie besonders profitabel?

Im Prinzip kann jeder Arbeitnehmer riestern, der in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt. Auch alle Beamten dürfen riestern sowie zu bestimmten Konditionen ebenso Berufsgruppen wie Auszubildende oder Selbstständige. Darüber hinaus können auch Nicht-Erwerbstätige eventuell über ihren Ehepartner mitriestern.

Wer beim Riestern besonders profitiert sind Familien (mit vielen Kindern) durch die Zulagen und alleinveranlagte Gutverdiener (ab 40.000 Euro aufwärts) durch den Steuervorteil.
Seit 2018 ist die Riester-Rente auch für den Geringverdiener empfehlenswert.


Wegen der staatlichen Förderung eignet sich ein Riester-Vertrag also für fast jeden.

Welche Möglichkeiten des Riesterns gibt es?

Folgende Vertragsvarianten der Riester-Versicherung stehen zur Auswahl:

Die klassische Riester-Rentenversicherung:

Eine klassische Riester-Rentenversicherung kommt für Sie infrage, wenn es Ihnen wichtig ist, bereits bei Abschluss des Vertrags zu wissen, wie hoch Ihre Bezüge im Alter mindestens sein werden. Die garantierte Verzinsung der Versicherung beträgt seit Anfang 2017 0,9 Prozent pro Jahr auf den Sparanteil. Zusätzlich erfolgt eine Beteiligung an den Überschüssen, die die Versicherung einnimmt.

Riester-Banksparplan:

Hier zahlen Sparer monatlich in den Vertrag ein und erhalten eine Verzinsung, die sich an einem Referenzzins orientiert.

Riester-Bausparvertrag: 

Diese Form des Riesterns lohnt sich, wenn Sie wissen, dass Sie erst in einigen Jahren eine selbstbewohnte Immobilie erwerben möchten. Dann erhalten Sie die Riester-Förderung in der ersten Phase für Ihre Sparbeiträge, gleichzeitig sichern sie sich die Zinsen für ein Bauspardarlehen.

Wohn-Riester-Vertrag:

Diese Vertragsform kann sich lohnen, wenn Sie fest vorhaben, in der nächsten Zeit eine Immobilie zu erwerben. In diesem Fall nehmen Sie ein Darlehen auf, dessen Rückzahlung wie andere Riester-Produkte mit Zulagen und Steuervorteilen durch staatliche Hilfe gefördert wird. Somit werden Sie den Kredit schneller abbezahlt haben, als bei dem herkömmlichen Erwerb einer Immobilie.

Riester-Fondssparplan:

Hierbei handelt es sich um das Riestern mit den höchsten Renditechancen. Im Prinzip sind Riester-Fondssparpläne genauso aufgebaut wie konventionelle Fondssparpläne, mit dem Unterschied, dass die Summe der gesparten Beiträge hier zum Ende der Laufzeit im Gegensatz zu ungeförderten Fonds garantiert ist.