Krisenschutz: Regelmäßig in Gold investieren

Krisenschutz: Regelmäßig in Gold investieren und so vorbeugen

Finanztipp

Seit Mitte November – parallel zur Börsenflaute – zieht der Goldpreis wieder an. Auch Silber steigt in der Gunst der Anleger. Höchste Zeit, sich über ein Investment in Edelmetalle Gedanken zu machen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Börsenturbulenzen und in der immer noch andauernden Niedrigzinsphase erscheinen Edelmetalle als brauchbare Depotbeimischung – wenn man ein paar Punkte beachtet:

Als einer der großen Edelmetallhändler meldet Degussa Goldhandel ein erhöhtes Interesse seiner Anleger an Gold-Sparplänen. Kunden können hier mit monatlichen kleineren Geldbeträgen einen wachsenden Goldvorrat aufbauen. Im letzten Jahr habe sich die Anzahl der Goldsparer „fast verdreifacht und marschiert inzwischen auf die Marke von 5.000 Anlegern zu“, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Weitere Erfolgsmeldungen kommen aus der Gold-ETF-Industrie. Im letzten Jahr stiegen die Nettozuflüsse laut dem World Gold Council um drei Prozent. Insgesamt kamen die Gold-ETFs im letzten Jahr auf Nettozuflüsse im Wert von 3,4 Milliarden US-Dollar.

Das begehrte, gelbe Metall dient beim klassischen Vermögensaufbau vor allem als Beimischung im Depot, das bei vielen Anlegern vorrangig mit Aktien und Anleihen bestückt ist. Ziel ist die Absicherung von längeren Krisenzeiten.

Das letzte Jahr zum Beispiel war kein erfolgreiches Jahr für Aktienanleger. Zurzeit fürchten Investoren auf den Weltmärkten besonders Krisenszenarien, wie die drohende Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China und eine mögliche Schuldenkrise in Europa, die ihren Ursprung in Italien haben könnte. Die Folge ist, dass mehr Geld vom Aktienmarkt abfließt und in Edelmetalle umgeschichtet wird.

Investoren-Kompass-Tipps:

Wenn man sich für eine regelmäßige Anlageform in Edelmetalle entscheidet, muss klar sein, dass es bei Sparplänen auf Gold- oder Silberbasis keine feste Verzinsung wie bei den herkömmlichen Banksparplänen gibt. Rendite wird über die Preisentwicklung des Edelmetalls erwirtschaftet.

Anleger, die vor allem auf Absicherung in Krisenzeiten aus sind, können beispielsweise regelmäßig Gold oder andere Edelmetalle in physischer Form kaufen. Gold, das man aufwiegen kann, ist seit Jahrhunderten die Krisenwährung schlechthin.

Wie bei jedem anderen Anlageprodukt ist auch hier ein Preisvergleich zu empfehlen. Anbieter von Gold-Sparplänen oder Gold-Depots verdienen an „Gebühren“, am „Aufgeld“ oder an „Einrichtungsgebühren“ für das Gold-Depot. Letztendlich zählt, wie viel Gold erhalte ich zum Kaufpreis, in dem Gebühren und andere Aufschläge eingerechnet sind? Hat man dann festgestellt, wie viel Gold in Gramm herausspringt, kann man die Menge mit dem aktuellen Goldkurs vergleichen. Schnell wird klar, wie viel Geld man an den Händler abgibt, also wie teuer der Goldkauf eigentlich ist.

Ein Vorteil beim Kauf von Gold über das Internet ist, dass der Kunde meist mehr Gold fürs Geld erhält als im Goldladen um die Ecke. Zudem kann man sich auf den Seiten der Internet-Anbieter in Ruhe über die Konditionen und Preise informieren. Anbieter wie die Taurus Sachwerte oder Solit kümmern sich um eine sichere Lagerung des gekauften Goldbestandes. Teilweise gibt es hier die Möglichkeit, angesparte Goldbestände auf Wunsch in Zollfreilagern zu besichtigen.

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